Besuch meiner Eltern Tag 2

Nachdem der erste Tag mit meinen Eltern in San Diego richtig schön war, startete ich auch in den zweiten Tag mit sehr vielen Erwartungen. Morgens machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Cabrillo National Monument. Dabei handelt es sich um einen Park, der sich südlich von Ocean Beach befindet, und der zum einen einen grandiosen Blick auf Downtown San Diego und Coronado (dazu später noch mehr) bietet, und zum anderen auch für Spaziergänge entlang der Klippen sehr geeignet ist. Als wir dort ankamen, sahen wir einige Frauen mit Fahnen an einem Aussichtspunkt stehen und wie sich herausstellte, stach an diesem Tag ein Flugzeugträger der US Navy von San Diego in Richtung Persischer Golf in See. Leider verpassten wir die Ausfahrt aus der Bucht von San Diego ganz knapp, da wir gerade auf einem Spaziergang waren, aber wir konnten das Schiff noch auf dem Meer fahren sehen. Dabei waren zwei Sachen sehr interessant. Zum Ersten, hat man glaube ich nicht oft die Möglichkeit einen Flugzeugträger in Aktion zu sehen, das ist schon sehr beeindruckend, doch was ich noch spannender fand war, wie die Angehörigen auf dem Aussichtspunkt sich verhalten haben. Dort waren viele Angehörige der Besatzung des Schiffes, und egal, ob Großeltern, Eltern oder Ehepartner, man konnte ihnen natürlich die Trauer über den Abschied ansehen, aber auch den Stolz den se hatten. Das erlebt man hier in Amerika sehr oft, dass die Menschen stolz auf ihre Soldaten und den Dienst den diese verrichten sind. Es war ein wirklich tolles Erlebnis.

Dazu passt auch, dass wir auf unserem Rückweg an einem Kriegsfriedhof des Militärs haltmachten. Auch hier war es sehr bewegend die vielen Gräber zu sehen. Anschließend fuhren wir nach Coronado. Das ist eine San Diego vorgelagerte Insel, von der aus man einen grandiosen Blick auf die Skyline von San Diego hat. Auf der anderen Seite der Insel befindet sich ein berühmtes Hotel, das wohl schon oft als Filmkulisse gedient hat (zwar nicht in den Filmen die ich schaue, aber das ist ja auch kein Wunder :)), und mit dem dortigen Strand ein super Fotomotiv bildet.

Im Anschluss ging ich mit meinen Eltern zu In-and-Out Burger essen. Das muss man definitiv gemacht haben, wenn man in Kaliforniern ist. Das ist ein Phänomen, aber egal wann man zu In-and-Out kommt, dort ist im Gegensatz zu anderen Fast-Food-Ketten in Amerika immer viel Betrieb. Die Auswahl ist sehr überschaubar, dafür ist der Geschmack (meiner Meinung nach ;)) sehr gut. Nachdem wir uns gestärkt hatten gingen wir noch kurz shoppen, da das in Amerika natürlich nicht fehlen darf. Wenn andere Dinge in den USA echt teuer sein können, Kleider bekommt man hier sehr günstig.

Nachmittags fuhren wir dann gemeinsam zu den Sunset Cliffs. Das ist ein bekannter Ort an der Küste in San Diego, von dem aus man einen sehr schönen Blick auf den Sonnenuntergang über dem Meer hat.

Abends schauten wir uns dann noch Downtown San Diego an und spazierten gemütlich durch das Gaslamp Quarter. Dabei handelt es sich um ein Viertel, das erst abends wirklich zum Leben erweckt wird, da sich hier sehr viele Bars und Restaurants befinden. Das bedeutet, dass ein sehr schönes Treiben herrscht, das man, wenn man nicht gerade schnell irgendwo hinwill, durchaus genießen kann.

Auch dieser Tag mit meinen Eltern war wieder sehr schön. Wir haben super viele Sachen gesehen, und ich denke ich konnte ihnen die Stadt, in der ich noch das nächste halbe Jahr leben werde, ein bisschen zeigen und auch schmackhaft machen ;).

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