Palm Springs

Da ich am Wochenende keinen größeren Trip geplant hatte, beschloss ich mit Laura und Henryk (zwei deutsche Studenten in San Diego) einen Tagesausflug nach Palm Springs zu machen. Von San Diego aus fährt man etwa zwei Stunden ins Landesinnere, um Palm Springs zu erreichen. Wir hatten uns vorher nicht so viele Gedanken gemacht, was wir uns wirklich anschauen würden, also fuhren wir zunächst zur Touristeninformation und fragten nach ein paar Tipps. Damit sind wir bisher in Amerika immer sehr gut gefahren und auch heute lohnte sich das wieder.

Als erstes fuhren wir zum Mount San Jacinto. Das ist ein Berg in der Nähe der Stadt, auf den man entweder wandern kann (10 Stunden ein Weg 🙂 ), oder man nutzt eine der größten sich um sich selbst drehende Seilbahn der Welt. Alleine die Fahrt nach Oben auf die Spitze des Berges war bereits atemberaubend. Dort angekommen wanderten wir zu verschiedenen Aussichtspunkten, von denen aus man eine super Sicht auf die Wüstenlandschaft hatte, in der Palm Springs liegt. Das einzige was wir nicht so richtig bedacht hatten war, dass es auf einem hohen Berg meistens nicht so warm ist. Am Fuße des Berges waren es noch warme 25 Grad Celsius (im November 🙂 ), doch oben angekommen waren es dann nur noch 7 Grad 🙂 . Das erklärte auch, wieso alle Leute uns so komisch anschauten, als wir mit unseren kurzen Hosen nach oben fuhren, und wir hatten uns noch gewundert, wieso die alle so winterlich eingepackt waren, da wir doch in einer Wüstenstadt waren 🙂 . Aber man muss dazusagen, dass es sich im Endeffekt nicht so kalt anfühlte und wir beim Wandern in der Sonne keine Probleme hatten. Alleine auf der Spitze des Berges hätte man schon einen Tag verbringen können, doch wir entscheiden uns, gegen Mittag nach Palm Springs Downtown zu fahren, um zu Mittag zu essen.

Dabei muss man vielleicht dazu sagen, dass Palm Springs als Stadt nicht wirklich groß ist. Früher war es beliebt bei Hollywood Stars, die am Wochenende dem Trubel in LA entfliehen wollten. Auch heute sieht man hier noch sehr viele Villen. Außerdem ist das Wetter in Palm Springs um diese Jahreszeit optimal, da es hier im Sommer schonmal über 40 Grad Celsius werden können. Nachdem wir etwas in einem kleinen Restaurant gegessen hatten, fuhren wir zu den Indian Canyons.

Dort kann man sehr schön wandern gehen und die Natur bestaunen. Wir suchten uns den Andreas Canyon als Ziel aus, da wir nicht mehr so viel Zeit hatten (der Park wird bereits um fünf Uhr geschlossen). Hier konnte man sehr schön sehen, wie durch einen kleinen Fluss die Wüstenlandschaft fruchtbar gemacht wird, denn am Rande des Flusses der sich durch den Canyon schlängelte wuchsen riesige Palmen und Sträucher. Das war schon ziemlich beeindruckend zu sehen.

Gegen Abend fuhren wir dann wieder zurück nach San Diego, nachdem wir noch an der Villa von Elvis Presley vorbeigefahren waren (die hätte ich mir pompöser vorgestellt, aber für die damalige Zeit war sie glaube ich schon nicht schlecht 😛 ). Angekommen gingen wir noch etwas in Ocean Beach essen und rundeten den richtig schönen Tag damit ab.

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