Joshua Tree Nationalpark

Am Samstag habe ich einen Ausflug zum Joshua Tree Nationalpark gemacht. Dieser ist von San Diego in etwa 2,5 Stunden mit dem Auto zu erreichen und liegt in der Nähe von Palm Springs (wo wir letztes Wochenende hin waren). Der Nationalpark ist eine Wüstenlandschaft und deshalb sind hier Mitte November angenehmen Temperaturen von 28 Grad, im Sommer kann es aber auch schon mal über 40 Grad gehen. Wir informierten uns am Eingang des Nationalparks an einer Touristeninformation über die Sehenswürdigkeiten, die man bei einer Tagestour erkunden sollte.

Normalerweise muss man Eintritt in den Nationalpark bezahlen, doch da Freitag und Samstag Veterans Day in den USA war, war der Park kostenlos. Was wir nicht bedacht hatten, durch das verlängerte Wochenende war auch entsprechend viel in dem Nationalpark los und so war es nicht nur relativ schwer einen Parkplatz an den einzelnen Sehenswürdigkeiten und Wanderwegen zu finden, sondern es waren auch super viele Menschen unterwegs 🙂 .

Insgesamt hatten wir eine Tour mit fünf Stationen innerhalb des Parks geplant, wobei man zwischendurch immer wieder weite Strecken mit dem Auto zurücklegen musste. Das war aber eigentlich gar nicht schlimm, denn bereits diese Fahrten boten einen atemberaubenden Blick auf die Natur der Wüstenlandschaft. Es ist vor allem faszinierend, den Unterschied zwischen diesem Nationalpark und zum Beispiel dem Yosemite zu sehen, der „nur“ etwa acht Stunden entfernt liegt. Der Joshua Tree hat seinen Namen von einer bestimmten Baumsorte, die typisch für dieses Gebiet ist und die man auch überall finden kann. Außerdem findet man zahlreiche Felsenlandschaften und Berge vor. Nachdem wir uns bei dem ersten Wanderweg noch an die Beschilderung gehalten hatten, beschlossen wir beim zweiten Trail, ein wenig abseits der eigentlichen Wege zu gehen und auf ein paar Felsen zu klettern. Das sollte man natürlich eigentlich nicht 🙂 , vor allem auch weil man im gesamten Nationalpark kein Netz hat, doch das war es auf jeden Fall wert. Die grandiose Aussicht mit Ruhe zu genießen und nicht hunderte andere Wanderer um sich herum zu haben, war super schön.

Nachdem wir also die verschiedenen Punkte des Parks erkundet hatten, begaben wir uns gegen Nachmittag zu einem Gebiet das „The Sky is the limit“ heißt. Dort trafen sich an diesem Wochenende Professionelle- und Hobbyastronomen, um die Sterne zu beobachten. Das war richtig schön. Denn normalerweise wird der Himmel nie so dunkel wie hier, da er durch irgendwelche Lichter von Städten oder Autobahnen erhellt wird, doch in der Nähe des Parks konnte man die ganze Sternenpracht bei absoluter Dunkelheit bewundern.

Alles in allem war es ein sehr gelungener Tagesausflug, wobei man im Joshua Tree Nationalpark glaube ich auch gut und gerne mehr als einen Tag verbringen kann.

Eine Antwort auf „Joshua Tree Nationalpark“

  1. Du genießt ja dein Aufendhalt in vollen Zügen. Wann hast du denn Zeit zum Studieren. Bleibst du zur Jahreswende in Amerika oder machst du einen Abstecher ins Bärental.
    Machs gut und Gruß an deine Mitstreiter

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