Am vierten Tag unseres Ausflugs machten wir uns früh morgens auf den Weg von Page zum Bryce Canyon. Dort angekommen informierten wir uns wieder in der Touristeninformation, welche Wanderungen für einen Tag am besten sind. Nach einem kurzen Frühstück am Rande des Bryce Canyon machte wir uns dann auf den Weg. Wir hatten vorher schon festgestellt, dass es immer schwieriger wird uns zu begeistern, da wir inzwischen schon so viele tolle Sachen gesehen haben, doch der Bryce Canyon schaffte das auch wieder. Ich glaube das spannendste ist, dass man hier in Amerika zwei Stunden fährt und ein komplett neues atemberaubendes Naturschauspiel geboten bekommt. Und so hatte auch der Bryce Canyon seinen Charme und war so ganz anders als die Orte die wir bisher auf unserem Trip gesehen haben. Nachdem wir etwa sechs Stunden gewandert waren, kamen wir wieder zum Auto zurück. Auch hier kann man festhalten, dass es sich immer lohnt die etwas schwierigeren und nicht ganz so populären Wanderrouten zu wählen, da diese nicht so viel besucht sind und man mehr Ruhe hat, um die Natur zu bestaunen.
Nachdem wir uns noch verschiedene Aussichtspunkte im Bryce Canyon Nationalpark angeschaut hatten (die extra für Amerikaner, alle gut mit dem Auto zu erreichen sind 😛 ), machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft. Um nichtmehr so weit fahren zu müssen, hatten wir uns diese Mal ein Best Western Hotel direkt vor dem Nationalpark gebucht. Dort nutzten wir dann zunächst noch ein wenig den Whirlpool, bevor wir uns nach dem Essen früh schlafen legten, um am nächsten Tag wieder fit zu sein.
Im Hotel machte ich noch Bekanntschaft mit einem Amerikaner, der aus Utah stammte (in dem Bundestaat befindet sich der Bryce Canyon). Er gab mir noch einige super Tipps über Utah. Und ich muss auch sagen, dass das für mich bisher eine der schönsten Ecken der USA ist, nachdem wir vorher Kaliforniern und Arizona gesehen haben. Utah ist wirklich so, wie man sich Amerika vorstellt, endlose Weiten, durchzogen von Straßen auf denen man gut und gerne mal 50 Meilen fahren kann, ohne einem Menschen zu begegnen. Und in der Ferne sieht man Felsen die das Landschaftsbild einzigartig machen!
