Sonntags war unser letzter Tag im Yosemite National Park. Da ich morgens schon relativ früh wach war und nicht unbedingt im kalten Zelt liegen wollte, entschloss ich mich kurzerhand dazu, mich mit dem Auto auf den Weg zu machen und den Nationalpark noch ein wenig zu erkunden. Das war richtig schön. Durch das ganze Yosemite valley führt eine Art Rundstrecke, an der man an ganz vielen Stellen halt machen kann, um auszusteigen und die Natur ein wenig zu genießen. Das habe ich dann auch getan und gerade früh morgens kann man die Natur richtig schön erleben, da noch fast keine Tagestouristen im Park sind und es sehr ruhig ist. Nach dem üblichen Peanuts Butter Frühstück bauten wir dann das Zelt ab und machten uns auf den Weg zum Glacier Point. Dabei handelt es sich um einen Bekannten Aussichtspunkt, von dem aus man einen Blick auf die Berge des Yosemite Parks hat. Die Aussicht war wirklich atemberaubend und wenn es nicht unser Abreisetag gewesen wäre, wären wir wahrscheinlich auch noch zum Glacier Point gewandert, allerdings handelt es sich dabei um eine Tagestour für die wir keine Zeit mehr hatten.
Da wir aber noch früh an waren und nicht direkt die Heimreise antreten wollten, entschlossen wir uns dazu noch einmal durch den Park zu fahren und die Toulumne Grove zu besichtigen. Dabei handelt es sich um einen Teil des Yosemite, in dem Mammutbäume zu finden sind. Diese kann man sich zwar schon so in etwa vorstellen, doch wenn man tatsächlich vor einem steht, wirken sie noch mächtiger als erwartet. Nach einer kleinen Wanderung zu diesen Bäumen entschlossen wir dann, uns auf den Heimweg zu machen. Dieser war zwar etwas beschwerlicher als der Hinweg, weil wir tagsüber fuhren und vor allem rund um LA war ziemlich viel Verkehr, aber letztendlich kamen wir um halb 12 Uhr in San Diego an. Ich glaube ich habe mich noch selten so über mein Bett und eine Dusche gefreut 🙂 .
Alles in allem war es ein richtig schönes Wochenende im Yosemite Nationalpark. Obwohl einige Sachen schief gegangen sind (Zelt zu klein, keine Gasfläche dabei, kein Kochtopf eingepackt, Eises Kälte nachts, zunächst kein sicherer Zeltplatz, kaputte Tankstelle am letzten Tag als wir Gas bräuchten, um nur ein paar Sachen zu nennen 😉 ), war es ein grandioses Wochenende. Ich könnte viele neue Eindrücke sammeln, habe super viele tolle Sachen gesehen und es hat einfach nur unheimlich viel Spaß gemacht. Den Yosemite Park zu erleben und darum zu campen und zu wandern hat sich auf jeden Fall voll und ganz gelohnt.
Auf unserem Heimweg merkten wir dann noch, dass wir so etwas eigentlich noch nie erlebt haben, wir fuhren praktisch von unserem Urlaub heim zum schönen Wetter rund Strand 😛 . Wir hatten Mal ein Wochenende getestet, ob wir das Wetter aus Deutschland vermissen (wobei es im Yosemite eigentlich nie geregnet hat und es auch tagsüber 20 Grad waren, also es war selbst da besser als in Deutschland 😛 ), und festgestellt, dass es in San Diego schon ganz schön ist 😉 .
