Am Dienstagabend war es so weit und ich habe mich mit drei Mitstudenten aus San Diego auf den Weg zu unserem geplanten Canyon Trip gemacht. Dies hat sich für uns angeboten, da wir auf Grund der Thanksgiving Feiertage keine Uni Vorlesungen hatten und die Zeit anders nutzen konnten 😉 .
Also machten wir uns nachts um elf Uhr auf den Weg in Richtung Grand Canyon. Die Fahrt dorthin mit dem Auto von San Diego aus, dauert etwa neun Stunden. Unseren ersten richtigen Stopp machten wir dann erst in Williams, das ist die letzte Stadt, bevor man den Grand Canyon letztendlich erreicht. Williams besteht glaube ich nur aus Hotels und Motels, die von Touristen gebucht werden 🙂 . Nach einem Frühstück dort brachten wir auch noch die letzte Stunde Fahrt hinter uns und kamen morgens an der Südkante des Grand Canyon an. Diesen stellt man sich natürlich schon groß vor (alleine schon wegen dem Namen 😛 ), aber der erste Eindruck für mich war noch überwältigender als ich es mir vorgestellt hätte. Man kann das mit Worten fast nicht beschreiben und leider auf Bildern auch nicht annähernd einfangen, wie groß und gigantisch dieses Naturschauspiel ist. Während wir am Südrand nach Westen gewandert sind, habe ich mir schon die Frage gestellt, wie so etwas überhaupt entstehen kann, und wie viele millionen Jahre es gedauert haben muss, damit wir heute so etwas zu sehen bekommen. Nachdem wir etwa acht km gelaufen waren, beschlossen wir eine der verschiedenen Busrouten zu nutzen, um an den westlichsten Punkt des Canyons zu fahren. Von dort aus wanderten wir dann wieder zurück. Zum Abschluss fuhren wir zum Yaki Point, um uns dort den Sonnenuntergang anszuschauen (der war schon schön, aber ich würde fast behaupten, dass der Sonnenuntergang in San Diego über dem Meer noch schöner ist 🙂 ).
Anschließend machten wir uns mit dem Auto auf den Weg nach Flagstaff. Dort hatten wir uns für eine Nacht ein Hotel gebucht. Flagstaff ist neben Williams die zweite größere Stadt in der „Nähe“ des Grand Canyon. Nachdem wir zu Abend gegessen hatten nutzten wir noch kurz den Pool des Hotels um uns ein wenig zu entspannen, bevor wir ziemlich müde in die Betten fielen.
