Canyon Trip Tag 3 – Antelope Canyon

Den dritten Tag unseres Canyon Trips starteten wir in Page (nachdem wir gestern schon hierher gefahren waren!). Dazu fuhren wir zunächst zum Lower Antelope Canyon. Dort kann man nur mit einer gebuchten Tour rein (es gibt zwei Anbieter Dixie und Ken Tours und Fun Fakt am Rande, beide haben ihre Stände direkt nebeneinander und werden von der selben Familie geführt), da der Canyon im Navajo Gebiet liegt. Wir hatten um zehn Uhr eine Tour, doch auf Grund des Brückentages war dort Himmel und Menschen 🙂 . Deshalb konnten wir erst um 12 Uhr in den Canyon. Zunächst könnte man sich jetzt darüber ärgern, doch eigentlich hatten wir richtig viel Glück. Denn zunächst hatten wir einen sehr sehr guten Führer des Navajo Stammes, der uns in der Wartezeit vor dem Canyon in der Schlange super unterhalten hat. Er erzählte uns unter anderem sehr interessante Dinge über seinen Stamm und spielte uns sogar ein Lied auf einer sehr selten gespielten Flöte vor. Zum zweiten ist die Besichtigung des Antelope Canyon um die Mittagszeit wegen dem Sonnenstand optimal. Also hatten wir richtig Glück, und die Einstündige Tour durch den Canyon war atemberaubend. Ich habe ja jetzt schon einige Dinge in den USA gesehen, aber dieser Ort zählt bisher zu den absoluten Highlights. Auf Bilder kann man nicht annähernd erahnen wie es sich anfühlt in mitten der roten Felsen entlangzuwandern und zu bestaunen, was die Natur hier über Jahrhunderte geschaffen hat.

Nach unserer Tour fuhren wir zum Glen Canyon Dam, der den Lake Powell staut und ziemlich groß ist 🙂 . Anschließend fuhren wir zu verschiedenen Aussichtspunkten am Lake Powell, wo wir die Ruhe der Natur genießen konnten, da diese mal nicht so überlaufen waren.

Ganz im Gegensatz dazu war der Horsehoe Bend. Dort bestaunten wir den Sonnenuntergang, einziger Wehrmutstropfen, wir teilten uns den Ort mit ungefähr 1.000 anderen Touristen 😀 . Mit so viel Andrang hätten wir nicht gerechnet, doch es hat sich auf jeden Fall gelohnt, und wenn man schonmal in Page ist, sollte man das auch gesehen haben (wobei ich immer noch der Meinung bin, dass es sich dabei nur eine etwas größere und steinigere Kopie der Saarschleife handelt 😛 kann man ja mal googeln).

Abends gingen wir dann zu Big John’s Texas BBQ essen. Dort habe ich mit Abstand die besten Rippchen in meinem ganzen Leben gegessen. Und dazu stimmte auch das Ambiente, da hier jeden Abend eine Band Live Country Musik spielt. So ließen wir also den Tag ausklingen und übernachteten eine weitere Nacht in Page.

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