New Orleans

Nachdem ich im Januar einige Reisen gemacht habe, machte ich Anfang Februar genau dort weiter, wo ich zuvor aufgehört hatte 🙂 . Relativ kurzfristig hatte ich Anfang des Jahres mit Raphael beschlossen, dass New Orleans ein gutes Reiseziel wäre, da wir in dieser Region von Amerika noch nicht gewesen waren und uns diese Stadt alleine vom Namen her reizte.

Also machten wir uns Freitag nachmittags auf den Weg und kamen nach einem Zwischenstopp in San Antonio gegen Abend in New Orleans an. Der Flug an sich war schon ganz lustig, da es wie eine Busreise war. Wir mussten in San Antonio das Flugzeug nicht wechseln und konnten sitzen bleiben, wie in einem Bus 🙂 . Das habe ich bisher noch nie so erlebt, allerdings ist das in Amerika wohl üblich. In New Orleans nahmen wir ein Uber zu unserem AirBnB. Auf der Fahrt tauschten wir uns mit dem Fahrer aus und er erzählte uns zum Beispiel, dass die Stadt als Las Vegas des Südens gilt (das hörten wir natürlich gerne 😉 ). Außerdem erzählte er uns, dass wir in einem sehr guten Viertel untergebracht wären, aber dazu später mehr. Das AirBnB war richtig gut und wir hatten eigentlich eine eigene Wohnung mit separatem Eingang für uns.

Samstags morgens starteten wir dann im French Quarter. Dieses ist sehr bekannt für seine Architektur. Unsere Wohnung war etwa 10 Minuten mit dem Auto entfernt und während der Fahrt sind mir zwei Sache aufgefallen: Zum Ersten ist die Architektur eines jeden Hauses in New Orleans genau so, wie man es sich aus Filmen vorstellt. Es gibt immer eine Veranda vor den freistehenden Häusern und alleine das macht schon den Flair der Stadt aus. Zweitens waren ich froh, dass wir nicht ein paar Blöcke weiter in Richtung des French Quarter wohnten, denn dort fühlte man sich wirklich nicht sicher. Nicht nur, dass die Häuser dort sehr heruntergekommen waren, auch den Gestalten in den Straßen wollte man glaube ich eher weniger begegnen. Deshalb konnte ich den Uber Fahrer vom Abend vorher verstehen und merkte, dass es in New Orleans bei der Unterkunft Suche wirklich sehr wichtig ist, sich das Viertel anzuschauen. Angekommen im French Quarter spazierten wir umher und genossen das Flair der Stadt. Dort findet man neben super schönen Häuser, sehr viele Restaurants, Bars und kleine Shops. Die Straßen waren morgens noch nicht wirklich belebt und je später es wurde, desto mehr füllte sich das Viertel und desto mehr erwachten die Bars zum Leben. Neben dem Jackson Square und einem super Blick auf den Mississippi findet man im French Quarter auch jede Menge Wahrsager und Straßenmusikanten. Gegen Abend suchten wir uns dann eine Kneipe in der Bourbon Street, in der Live Musik gespielt wurde. Uns wurde ziemlich schnell klar, dass man in New Orleans das Leben wirklich genießen kann 🙂 . Wir hatten aber auch viel Glück gehabt, denn nächstes Wochenende ist Mardi Gras (das Äquivalent zu unserer Fastnacht). Das bedeutet, dass schon jetzt viele Leute in der Stadt waren, es Paraden gab und jeder verkleidet war. Außerdem war es (neben Las Vegas) das erste mal erlaubt ein Bier in der Straße zu trinken. Also kann man wirklich sagen, dass es sich bei New Orleans um das Las Vegas des Südens handelt.

Am nächsten Tag besuchten wir das National World War 2 Museum. Dieses ist eines der größten Musen der Welt und man kann hier mindestens einen ganzen Tag verbringen. Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und es war richtig interessant so viele Informationen über den zweiten Weltkrieg an einem Ort zu finden. Nachdem unser Museumslimit erreicht war fuhren wir wieder zum French Quarter und suchten uns eine Bar in der wir den Super Bowl verfolgen konnten. Ich hatte mich seit Wochen auf dieses Event gefreut und es war wirklich ein Erlebnis das Finale der Football Liga in Amerika zu schauen (natürlich wäre es noch besser gewesen in Minnesota beim Finale zu sein, aber man kann nicht alles haben 🙂 ).

An unserem dritten Tag in New Orleans besuchten wir neben dem Luis Amstrong Stadtpark auch noch den New Orleans Cemetry No. 3. Dabei handelt es sich um einen Friedhof, doch nicht um einen gewöhnlichen. Die Stadt ist bekannt und berühmt für ihre Mausoleen. Weil der Boden hier zu nass ist, um Leichen zu vergraben, hat man in der Vergangenheit begonnen die Toten überirdisch zu beerdigen. Heute kann man diese Friedhöfe besichtigen und bestaunen. Es war wirklich atemberaubend. Anschließend fuhren wir zum Garden District. Dort findet man super schöne Häuser, zum Beispiel hat Sandra Bullock hier ihr haus oder wir besichtigten das Haus, in dem „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ gedreht wurde. Ausklingen ließen wir den Tag wieder im French Quarter.

Am nächsten Tag traten wir denn die Heimreise nach San Diego über Austin an.

Alles in allem war es ein super super super schönes Wochenende in New Orleans. Die Stadt ist definitiv einen Besuch wert. Ich hätte es mir niemals so schön vorgestellt und es ist wirklich meiner Meinung nach die bessere Version von Las Vegas 🙂

Phoenix

Mitte letzter Woche habe ich relativ spontan mit Raphael entschieden, für ein paar Tage nach Phoenix zu fahren. Die Hauptstadt Arizonas liegt etwa sechs Stunden mit dem Auto von San Diego entfernt und so machten wir uns freitags morgens auf den Weg dorthin. Wir hatten uns eine Unterkunft in der Nähe des Flughafens gebucht, wobei der Flughafen ähnlich wie in San Diego mitten in der Stadt liegt 🙂 . Bei der Ankunft waren wir ein bisschen „enttäuscht“ über die Gegend, die keinen so guten Eindruck machte, doch dafür hatten wir mit unserem Motel richtig Glück. Wir bekamen nämlich beim Einchecken ein kostenloses Upgrade und so hatten wir für zwei Nächte ein Zimmer mit einem eigenen Jacuzzi 😀 . Nach der Ankunft machten wir uns auf den Weg nach Scottsdale. Das ist eine kleine Stadt am Rande von Phoenix, die vor allem durch ihr Stadtzentrum besticht. Dort sieht es nämlich genau so aus, wie man es sich aus einem Western vorstellt 🙂 . Nachdem wir ein bisschen umherspaziert waren und das gut Wetter (sonnige 28 Grad) genossen hatten, machten wir uns auf den Weg nach Downtown Phoenix. Dort peilten wir die Basketball Arena an, da wir uns für ein NBA Spiel der Phoenix Suns gegen die New York Knicks Tickets gekauft hatten. Es war super, die Atmosphäre im Stadion zu erleben, auch wenn das Spiel nicht sehr hochklassig war. Letztendlich ist es doch interessant die Show zu sehen, die die Amerikaner rund um so ein Spiel machen.

Samstags brachen wir dann zum Comelback Mountain auf. Das ist ein Berg von dem aus man eine super Sicht über ganz Phoenix und Umgebung hat. Wir wählten Echo Canyon Trail zum Aufstieg. Das erste Problem war, dass wir dort keinen Parkplatz bekamen, also mussten wir in der Nähe bei einem Hotel parken. Zum Glück war denen das Problem schon bekannt und das Personal war sehr freundlich zu uns 🙂 . Danach machten wir uns also an die Wanderung und die hatte es dann schon ein bisschen in sich. Wir sind ja hier in San Diego schon ein wenig gewandert, aber das hier war schon zum Teil richtiges klettern. Dafür wurde man dann auf dem Gipfel wirklich mit einer atemberaubenden Sicht belohnt. Ich frage mich nur, ob es überhaupt möglich ist, den Berg im Sommer zu erklimmen, da es dann in dieser Region bis zu 45 Grad Celsius werden können, und schon um Januar ist es ja noch ziemlich warm (Wüste halt 😉 ) Nach der Wanderung machten wir uns auf den Appache Trail zu „fahren“. Dabei handelt es sich um eine sehr schöne Straße, die zum Roosevelt Lake führt. Leider konnten wir den Weg nichtmehr komplett abfahren, da es dunkel wurde, doch auch so, war es super schön die atemberaubende Landschaft zu sehen. Außerdem machten wir in Goldfield, einer Geisterstadt halt. Für eine Geisterstadt war sie natürlich sehr belebt, da es sich um eine Touristenattraktion handelte 🙂 . Wir bekamen sogar noch eine echte Wild West Schießerei Show geboten 🙂 . Abends konnten wir dann unseren Jacuzzi genießen.

Sonntags war dann auch schon unser letzter Tag der Reise. Doch anstatt direkt heimzufahren, machten wir noch einen Schlanker durch den Saguro Nationalpark. Dieser ist vor allem bekannt für seine riesigen Kakteen, und wenn ich schreibe riesig, dann meine ich das auch 🙂 . Wir machten eine kleine Wanderung durch ein ausgetrocknetes Flussbett und konnten neben Höhlenbemalungen und der atemberaubenden Landschaft, vor allem die eben genannten Kakteen bewundern. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen und das war wirklich faszinierend. Mit diesen Eindrücken machten wir uns dann auf den Weg zurück nach San Diego.

Alles in allem war es ein richtig schönes Wochenende, das sich voll gelohnt hat. Wir haben viel zu sehen bekommen und wer weiß wann wir mal wieder die Chance haben die Stadt in der Wüste zu besuchen 🙂

Miami

Da meine Universität gegen Ende des letzten Jahres den Zeitplan für mein Semester in 2018 geändert hatte, hatte ich noch eine weitere Woche im Januar frei und meine Vorlesungen starteten erst am 17. wieder. Deshalb beschloss ich, nach meinem Aufenthalt in Las Vegas nicht direkt nach Hause zu fliegen, sondern noch einen Abstecher nach Miami zu machen. Gesagt getan, also nahm ich Montag auf Dienstag nachts einen Flieger nach Miami.
Das erste was dort auffällt sobald man aus dem Flugzeug aussteigt, ist die extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Das war ich von Las Vegas oder auch San Diego nicht gewohnt, dagegen ganz angenehm sind die Temperaturen im Januar in Miami, denn obwohl es manchmal ein wenig regnete, hatte ich immer um die 25 Grad Celsius. Ich hatte mir ein Hostel in Miami Beach gebucht und den ersten Tag verwendete ich auch darauf diesen Teil der Stadt zu erkunden. Hier wurde mir relativ schnell klar, dass Miami deutlich schöner ist, als ich es mir erwartet hatte. Ich hatte keine so großen Hoffnungen an die Stadt, da ich der Meinung war, dass ich in den USA die Städte die mich am meisten interessieren bereits gesehen hätten, doch ich wurde eines besseren belehrt 🙂 . Ich wohne zwar in San Diego nicht weit vom Strand weg, doch der Strand in Miami Beach ist schon etwas Besonderes. Darüber hinaus gibt es mit der Lincoln Road auch eine der ersten echten Fußgängerzonen, die ich in den USA gesehen habe. Gegen Abend erwacht dieses Viertel dann endgültig und hat sehr viele schöne Restaurants, belebte und hell beleuchtete Straßen und sehr viele Touristen 😉 zu bieten.
An meinem zweiten Tag kaufte ich mir ein Ticket für einen Hop-On Hop-Off Bus. Dieser brachte mich zunächst nach Miami Downtown, von dort nach Wynwood, Little Havanna, Coconut Island und zu vielen weiteren Orten. Ich war ganz froh mir das Busticket gekauft zu haben, denn erstens galt es für zwei Tag und zweitens ist Miami (ähnlich wie auch San Diego), eine flächenmäßig sehr große Stadt, was bedeutet, dass die Attraktionen sehr weit auseinanderliegen. Nach meiner ersten Rundfahrt, nahm ich den nächsten Bus und machte Stopp in Little Havanna. In diesem Viertel leben sehr viele Exil-Kubaner und genau dieses Flair hat es auch. Es ist super den alten Kubanern beim Domino oder Kartenspiel zuzuschauen und überall Zigarrenläden zu finden. Das einzige Problem das man hier hat, ist dass man mit Englisch zuweilen nicht sehr weit kommt, also hier sollte einem besser nicht der Handy Akku leer gehen, da schon das nach dem Weg fragen schwer werden kann 🙂 . Als nächstes besuchte ich das Viertel Wynwood. Dabei handelt es sich um ein Künstlerviertel, in dem alle Hauswände mit Graffiti besprüht sind. Eigentlich könnte man ja jetzt denken, dass das doch etwas schmutzig wirkt und nicht sehr schön ist, doch hier ist das anders. Das Viertel ist für seine Wynwood Walls sehr berühmt, und mir hat dieser Ort so gut gefallen, dass ich am nächsten Tag direkt nochmal hin bin, aber dazu später mehr. Abends nahm ich dann den letzten Bus zurück nach Miami Beach und schlenderte hier noch ein wenig durch die Straßen, um das Flair einzufangen.
Am dritten Tag startete ich dann etwas später und fuhr wieder mit dem Bus in die Stadt. Wenn man den Gesprächen der Guides des Busses zuhört, wird einem erst einmal klar, dass super viele Filme in Miami spielen oder gespielt haben. Aber für mich ist das auch kein Wunder, da die Stadt wirklich viel zu bieten hat und wunderschön ist. Für diesen Tag hatte ich mir vorgenommen Downtown zu besuchen, Coconut Island, aber das eigentlich Highlight war, dass ich wieder nach Wynwood fuhr. Doch dieses Mal nicht am Tag, sondern in der Abenddämmerung. Das war meiner Meinung nach etwas wirklich Besonderes, da die Wände mit den Gemälden darauf nachts, wenn sie beleuchtet sind, noch um einiges schöner aussehen. Also in diese Stadt habe ich mich absolut verliebt und ich bin mir sicher, dass es nicht das letzte Mal war, dass ich hier war.
Meinen letzten Tag verbrachte ich dann wieder in Miami Beach und schaute mir sowohl das Art Deco Festival an, als auch das World War 2 Memorial, das mich sehr fasziniert hat, und auch ein absolut sehenswerter Ort ist.
Samstags morgens hatte ich dann eigentlich einen sehr frühen Flug von Miami nach Las Vegas, um dort später weiter nach San Diego zu fliegen. Doch diese Reise entpuppte sich als etwas schwierig, da mein Flug, nachdem er über 10 Stunden lang immer wieder verschoben wurde, gecancelt wurde. Das bedeutet, dass ich „glücklicherweise“ Samstag abends noch einen Flug von Miami nach Denver bekam, um dann Sonntag morgens (nach einem sieben stündigen Aufenthalt am Flughafen von Denver 🙂 ) einen Flug von Denver nach San Diego anzutreten. In San Diego angekommen war ich sehr erleichtert, da die Reise von Miami aus dann knapp 28 Stunden gedauert hatte 🙂 . Trotzdem hat es sich absolut gelohnt und Miami hat mir super gefallen.

Las Vegas

Nachdem ich über Weihnachten für zwei Wochen zurück nach Deutschland geflogen bin, habe ich am 4. Januar wieder die Rückreise in die USA angetreten. Da ich einen Direktflug von Frankfurt nach Las Vegas bekommen hatte, beschloss ich mit Raphael (einem Bekannten aus San Diego), noch für ein Wochenende in der Spielstadt 🙂 zu bleiben. Wir hatten mit ein wenig Glück eine relativ preiswerte „Suite“ im Marriott Grand Chateau nicht weit vom Strip weg bekommen. Nachdem wir donnerstags unser Zimmer bezogen hatten, machten wir uns also auf den Weg die Stadt zu erkunden. Und jetzt schonmal vorab, viel zu erkunden gibt es hier nicht 🙂 . Las Vegas ist genau wie man es sich vorstellt und aus Filmen kennt. Am Strip reiht sich ein riesiges Hotel an das nächste. Ich glaube nicht, dass man sonst irgendwo auf der Welt so viele Menschen in einem so kleinen Gebiet beherbergen kann. Aber es handelt sich bei den Hotels nicht nur um einfache Gebäude mit Zimmern, sondern, und genau das ist auch das eigentlich einzig sehenswerte in Las Vegas, es handelt sich um richtige Kunstwerke. Egal ob das Excalibur als Burg, das Luxor als Pyramide, das New York New York als Abbild von New York, das Caesare’s Palace als Abbild Roms oder das Venetian als Abbilds Venedig, so hat jedes Hotel sein eigens Thema und ist durchaus sehenswert. Darüber hinaus kann man den Eifelturm besichtigen, dem Brunnenspiel des Bellagio zuschauen (was vor allem Abends ein richtiges Spektakel ist), oder sogar eine Gondelfahrt im Venetian machen.

Jedes Hotel hat dann auch noch sein eigenes Casino, wobei wir nur einmal unser Glück an einem Automaten probiert haben, und natürlich nichts gewonnen haben, getreu nach dem Motto: „Das Haus gewinnt immer!“.

In den Tagen die wir in Las Vegas verbracht haben, wurde uns jedoch auch relativ schnell bewusst, dass, wenn man nicht so viel Interesse am Spielen hat, die Stadt schnell langweilig werden kann. Außer den beschriebenen Hotels gibt es wenig Sehenswürdigkeiten oder Dinge, die man unternehmen kann. Nichtsdestotrotz, waren die Tage schon schön und ich glaube man muss diese Stadt auch einfach mal gesehen haben. Der ganze Prunk (der wenn man genauer hinsieht sowohl übertrieben, als auch nicht immer ganz echt ist), die Lebensweise schon mittags mit Alkohol über die Straßen zu laufen (was hier sogar erlaubt ist, ganz im Gegenteil zum Rest der USA) und sich in den Casinos zu verirren, da sie Tag und Nacht gleich aussehen und so groß wie ganze Dörfer sind, macht den Charme von Las Vegas aus und man kann glaube ich keine Stadt auf der Welt besuchen, die so viele eigene Städte beherbergt 🙂 .

Ich habe am Ende des Las Vegas Trips dann noch eine Übernachtung im Excalibur verbracht, was schon so eine Art Kindheitstraum war, mal in einer Ritterburg zu übernachten, und das war auch schon nicht schlecht 😉 .

Alles in allem müsste ich Las Vegas aber glaube ich jetzt nicht nochmal sehen, da es einfach nicht so die Stadt ist, in die man ein zweites Mal fährt. Verglichen mit San Francisco, San Diego oder Los Angeles hat sie mir dafür einfach zu wenig zu bieten.

San Francisco

Am ersten Dezemberwochenende bin ich mit drei Freunden für ein Wochenende nach San Francisco geflogen. Wir hatten einen Flug Freitag morgens gebucht, und das war schon das erste Highlight der Reise, denn wir flogen mit Virgin America. Ich bin ja jetzt schon ein paar Mal in meinem Leben geflogen, aber einen so angenehmen Flug hatte ich noch nie. Eigentlich war ich am Ende ein wenig traurig, dass er nur eine Stunde gedauert hat 🙂 . Man hatte super viel Platz für seine Beine, WLAN im Flugzeug, ein kostenloses Entertainment Programm, super pünktliche Abflug und Ankunftszeiten und einen richtig guten Service 🙂

Dementsprechend gut gelaunt kamen wir in SF an, wo ich und ein deutscher Student von der UCSD uns direkt auf den Weg zum Silicon Valley machten. Dort hatten wir uns einen Termin bei Siemens Healthineers organisiert. Darauf freuten wir uns richtig, und unsere Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt. Wir hatten knapp 2,5 Stunden Zeit sowohl den Standort im Silicon Valley zu besichtigen, als auch alle möglichen Fragen zu stellen. Ein Schwerpunkt des Gespräches mit verschiedenen Managern und Mitarbeitern von Siemens war zum Beispiel, was die Unterschiede in der Arbeitskultur zwischen den USA und Deutschland sind. Es war richtig spannend und interessant und wir waren sehr glücklich, dass wir diese Chance bekommen hatten, denn normalerweise ist es im Silicon Valley sehr sehr schwer an eine private Besichtigung mit Q&A Session zu kommen. Nach dem Besuch von Siemens machten wir uns auf den Weg und schauten uns noch den Google Campus und das Apple Hauptgebäude (den Infinite Loop) an. Dazu muss man sagen, dass es schon ganz schön war die Gebäude mal zu sehen, aber ich glaube nicht, dass ich mir das jetzt nocheinmal anschauen würde, da es so spannend dann auch nicht war. Für uns hat es sich angeboten, da wir sowieso im Silicon Valley waren, aber letztendlich sind es doch nur Bürogebäude und nicht viel mehr (und eine geniale Idee ist mir da jetzt auch nicht gekommen 😉 ). Am späten Nachmittag fuhren wir dann in Richtung San Francisco Downtown, wo auch unser Hostel war (was übrigens richtig richtig gut war 🙂 ). Nachdem wir eingecheckt hatten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg SF ein wenig zu erkunden. Und dabei ist mir ziemlich schnell klargeworden, dass man sich in diese Stadt auf jeden Fall verlieben kann. Vor allem als Europäer, da das bisher mit Abstand die europäischste Stadt in den USA ist, die ich besucht habe. Dazu zählt zum Beispiel, dass es wirkliche Einkaufsstraßen gibt, in denen man auch mal Menschen auf der Straße trifft 😉 , oder, dass es ein funktionierendes öffentliches Verkehrsnetz gibt 🙂 . Bei Nacht war es sehr schön durch Downtown zu spazieren, vor allem, da wegen der Weihnachtszeit alles sehr schön beleuchtet war.

Den zweiten Tag in SF starteten wir dann an der Golden Gate Bridge. Das ist natürlich ein Muss für den Besuch in dieser Stadt. Und obwohl es „nur“ eine Brücke ist, ist sie schon ziemlich faszinierend und auf jeden Fall einen Ausflug wert. Von dort aus spazierten wir dann zum Palace of Fine Arts und zur berühmten Lombard Street. Auch hier ist es eigentlich wieder nur eine Straße, aber der Ausblick auf die Lombard Street ist so bekannt, dass man es mal gesehen haben muss. Anschließend besuchten wir die USS Pampanito. Das ist ein U-Boot, das mit einem Audio Guide besichtigt werden kann. Nicht weit davon befindet sich der Pier 39, der berühmt für seine Seelöwen und Seehunde ist. Am Nachmittag besuchten wir dann noch den Coit Tower, von dem aus man einen super schönen Blick über ganz SF hat.

Am dritten Tag machte ich mich morgens auf den Weg zu den Twin Peaks. das sind die höchsten Berge in SF und nach einer kleinen Wanderung auf die Spitzen wurde ich mit einem herrlichen Blick über SF und die Bucht belohnt. Anschließend wollte ich mit dem Bus zum Golden Gate Park fahren. Und machte Erfahrung mit dem Bussystem in SF 🙂 . Google maps zeigte mir die nächste Haltestelle an, zu der ich laufen sollte, um den nächsten Bus in fünf Minuten zu bekommen. Also machte ich mich auf zu diesem Punkt, doch als ich dort ankam, suchte ich vergebens nach einem Schild, oder eine Haltestelle. Auch auf der Straße war nichts geschrieben. Also fing ich an zu zweifeln, ob ich an der richtigen Stelle bin, doch entsprechend der Zeit von Google Maps kam wirklich ein Bus, hielt in der Straße in der zweiten Reihe neben parkenden Autos und lies mich einsteigen 🙂 . So etwas habe ich noch nie gesehen und ich frage mich auch immernoch, woher man sehen soll, dass dort eine Haltestelle ist, aber ok 🙂 . Angekommen im Golden Gate Park spazierte ich ein wenig durch den Park und genoss die Ruhe. Ich glaube alleine hier könnte man einen ganzen Tag verbringen, doch ich machte mich nach etwa einer Stunde auf den Weg in Richtung Golden Gate Bridge. Dieses Mal spazierte ich jedoch von Westen zur Brücke, um auch diesen Teil von San Francisco erkunden zu können. Hier kann man super gut wandern gehen und es ist nicht ganz so überfüllt mit Touristen, wie wenn man sich von der Ostseite der Brücke nähert.

Montag morgens ging dann unser Rückflug von San Francisco nach San Diego. Alles in allem hatte ich ein richtig schönes Wochenende in SF. Auch hier hat eigentlich wieder alles gestimmt, und sogar das Wetter hat Anfang Dezember mitgespielt und war deutlich besser, als wir es eigentlich vermutet hätten.

Canyon Trip Tag 5 – Zion Nationalpark & Las Vegas

Am fünften und letzten Tag unseres Canyon Trips, brachen wir morgens schon früh von unserer Unterkunft im Bryce Canyon in Richtung Zion Nationalpark auf. Dieser lag auf unserem Heimweg und wir hatten uns vorgenommen, hier noch ein bisschen wandern zu gehen. Dort angekommen, merkten wir jedoch relativ schnell, dass an diesem Tag nicht gerade das schönste Wetter zum Wandern war und so beschlossen wir, uns den Park nur kurz anzuschauen (das heißt einmal mit dem Auto die Hauptstraße, die durch den Park führt, abzufahren und an ein paar wenigsten Stellen halt zu machen 🙂 ). Das hat sich auf jeden Fall auch gelohnt, da der Zion Nationalpark wirklich sehenswert ist und ich hoffe, dass ich in meiner restlichen Zeit in den USA irgendwann noch die Chance habe, dort vielleicht mal ein Wochenende wandern zu gehen. Die Landschaft im Zion ist super schön, was aber eigentlich auch zu erwarten war, da wir bisher noch nie in einem Nationalpark waren, der es nicht wert gewesen wäre, mindestens eine Woche darin zu verbringen 🙂 .

Aufgrund der langen Heimfahrt die wir noch vor uns hatten und dem Wetter, brachen wir also schon früher als geplant in Richtung San Diego auf. Diese „gewonnene“ Zeit wollten wir jedoch noch nutzen, und so machten wir noch für zwei Stunden halt in Las Vegas 🙂 . Das ist natürlich viel zu kurz, um Vegas wirklich zu erleben, allerdings habe ich diese Chance ja im Januar noch. Also beschränkten wir uns darauf einmal über den Strip zu laufen, uns das Hotel Ceaser’s Palace anzuschauen, die Brunnnenshow des Bellagio zu bestaunen, und ein Bild an dem Wilkommensschild von Las Vegas zu machen. Aber alleine diese zwei Stunden haben mir schon super gefallen und machen Lust darauf, Las Vegas nochmal zu besichtigen und intensiver zu erleben 🙂 .

Gegen Abend kam unser Canyon Trip dann zum Abschluss und wir erreichten San Diego.

Alles in allem waren es super schöne fünf Tage, die sich richtig gelohnt haben. Ich glaube, dass wir auf unserem Trip sehr viel gesehen haben und faszinierende Eindrücke sammeln konnten. Natürlich haben wir sehr viel Zeit im Auto verbracht, aber das muss man in Kauf nehmen, wenn man Nationalparks besichtigen will, da dort ein Auto unvermeidbar ist. Es hat in der Gruppe richtig viel Spaß gemacht die Tage miteinander zu verbringen und ich würde diesen Trip nochmal genauso machen. Wir hatten auch richtig Glück mit dem Wetter, da man Ende November mit ein bisschen Pech schon Schnee oder Regen in diesen Gebieten haben kann. Also kann man wirklich sagen, dass alles perfekt funktioniert hat und sich richtig geloht hat.

Canyon Trip Tag 4 – Bryce Canyon

Am vierten Tag unseres Ausflugs machten wir uns früh morgens auf den Weg von Page zum Bryce Canyon. Dort angekommen informierten wir uns wieder in der Touristeninformation, welche Wanderungen für einen Tag am besten sind. Nach einem kurzen Frühstück am Rande des Bryce Canyon machte wir uns dann auf den Weg. Wir hatten vorher schon festgestellt, dass es immer schwieriger wird uns zu begeistern, da wir inzwischen schon so viele tolle Sachen gesehen haben, doch der Bryce Canyon schaffte das auch wieder. Ich glaube das spannendste ist, dass man hier in Amerika zwei Stunden fährt und ein komplett neues atemberaubendes Naturschauspiel geboten bekommt. Und so hatte auch der Bryce Canyon seinen Charme und war so ganz anders als die Orte die wir bisher auf unserem Trip gesehen haben. Nachdem wir etwa sechs Stunden gewandert waren, kamen wir wieder zum Auto zurück. Auch hier kann man festhalten, dass es sich immer lohnt die etwas schwierigeren und nicht ganz so populären Wanderrouten zu wählen, da diese nicht so viel besucht sind und man mehr Ruhe hat, um die Natur zu bestaunen.

Nachdem wir uns noch verschiedene Aussichtspunkte im Bryce Canyon Nationalpark angeschaut hatten (die extra für Amerikaner, alle gut mit dem Auto zu erreichen sind 😛 ), machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft. Um nichtmehr so weit fahren zu müssen, hatten wir uns diese Mal ein Best Western Hotel direkt vor dem Nationalpark gebucht. Dort nutzten wir dann zunächst noch ein wenig den Whirlpool, bevor wir uns nach dem Essen früh schlafen legten, um am nächsten Tag wieder fit zu sein.

Im Hotel machte ich noch Bekanntschaft mit einem Amerikaner, der aus Utah stammte (in dem Bundestaat befindet sich der Bryce Canyon). Er gab mir noch einige super Tipps über Utah. Und ich muss auch sagen, dass das für mich bisher eine der schönsten Ecken der USA ist, nachdem wir vorher Kaliforniern und Arizona gesehen haben. Utah ist wirklich so, wie man sich Amerika vorstellt, endlose Weiten, durchzogen von Straßen auf denen man gut und gerne mal 50 Meilen fahren kann, ohne einem Menschen zu begegnen. Und in der Ferne sieht man Felsen die das Landschaftsbild einzigartig machen!

Canyon Trip Tag 3 – Antelope Canyon

Den dritten Tag unseres Canyon Trips starteten wir in Page (nachdem wir gestern schon hierher gefahren waren!). Dazu fuhren wir zunächst zum Lower Antelope Canyon. Dort kann man nur mit einer gebuchten Tour rein (es gibt zwei Anbieter Dixie und Ken Tours und Fun Fakt am Rande, beide haben ihre Stände direkt nebeneinander und werden von der selben Familie geführt), da der Canyon im Navajo Gebiet liegt. Wir hatten um zehn Uhr eine Tour, doch auf Grund des Brückentages war dort Himmel und Menschen 🙂 . Deshalb konnten wir erst um 12 Uhr in den Canyon. Zunächst könnte man sich jetzt darüber ärgern, doch eigentlich hatten wir richtig viel Glück. Denn zunächst hatten wir einen sehr sehr guten Führer des Navajo Stammes, der uns in der Wartezeit vor dem Canyon in der Schlange super unterhalten hat. Er erzählte uns unter anderem sehr interessante Dinge über seinen Stamm und spielte uns sogar ein Lied auf einer sehr selten gespielten Flöte vor. Zum zweiten ist die Besichtigung des Antelope Canyon um die Mittagszeit wegen dem Sonnenstand optimal. Also hatten wir richtig Glück, und die Einstündige Tour durch den Canyon war atemberaubend. Ich habe ja jetzt schon einige Dinge in den USA gesehen, aber dieser Ort zählt bisher zu den absoluten Highlights. Auf Bilder kann man nicht annähernd erahnen wie es sich anfühlt in mitten der roten Felsen entlangzuwandern und zu bestaunen, was die Natur hier über Jahrhunderte geschaffen hat.

Nach unserer Tour fuhren wir zum Glen Canyon Dam, der den Lake Powell staut und ziemlich groß ist 🙂 . Anschließend fuhren wir zu verschiedenen Aussichtspunkten am Lake Powell, wo wir die Ruhe der Natur genießen konnten, da diese mal nicht so überlaufen waren.

Ganz im Gegensatz dazu war der Horsehoe Bend. Dort bestaunten wir den Sonnenuntergang, einziger Wehrmutstropfen, wir teilten uns den Ort mit ungefähr 1.000 anderen Touristen 😀 . Mit so viel Andrang hätten wir nicht gerechnet, doch es hat sich auf jeden Fall gelohnt, und wenn man schonmal in Page ist, sollte man das auch gesehen haben (wobei ich immer noch der Meinung bin, dass es sich dabei nur eine etwas größere und steinigere Kopie der Saarschleife handelt 😛 kann man ja mal googeln).

Abends gingen wir dann zu Big John’s Texas BBQ essen. Dort habe ich mit Abstand die besten Rippchen in meinem ganzen Leben gegessen. Und dazu stimmte auch das Ambiente, da hier jeden Abend eine Band Live Country Musik spielt. So ließen wir also den Tag ausklingen und übernachteten eine weitere Nacht in Page.

Canyon Trip Tag 2 – Grand Canyon

Nachdem wir eine Nach in Flagstaff verbracht hatten, brachen wir schon früh morgens wieder in Richtung des Grand Canyon auf. Am zweiten Tag hatten wir uns vorgenommen in den Grand Canyon hineinzuwandern. Dazu gibt es zwei Wanderwege, die als Rundweg laut der Touristeninformation jedoch über einen Tag beanspruchen, und deshalb beschlossen wir den Bright Angel Trail so weit zu laufen. Das „Problem“ beim Wandern im Grand Canyon ist, dass man zunächst immer nach unten läuft und den schwierigen Aufstieg erst auf dem Rückweg hat. Deshalb sollte man laut deer Touristeninformation immer genügend Zeit einplanen.

Die Wanderung im Grand Canyon war super gut. Anfangs waren die Wege noch ziemlich voll mit Touristen, doch je weiter man nach unten kam, desto ruhiger und dementsprechend schöner wurde es auch. Es ist schon atemberaubend an den Felswänden hinaufzuschauen und sich die Frage zu stellen, wie die Natur im Stande ist so etwas zu formen. Wir wanderten bis zu den Indian Gardens. Im Nachhinein hätten wir auch noch weiter zum Colorado River laufen können, da wir den Wanderweg deutlich schneller beendeten, als auf der Wanderbroschüre vorgegeben war. Aber auch so hat sich der Trip richtig gelohnt und nach einer kleinen Picknick Pause im Grand Canyon machten wir uns wieder an den Aufstieg. Diesen fand ich im Nachhinein betrachtet gar nicht so schwierig. Natürlich mussten wir einige Höhenmeter überbrücken, doch der Weg war sehr angenehm und da haben wir in den USA definitiv schon schwierigere Wanderungen gehabt 🙂 .

Anschließend fuhren wir noch für den Sonnenuntergang zum Desert View Point, von dem aus man auch einen super Blick auf den Colorado River hat. Allerdings war auch dieser Aussichtspunkt überfüllt mit Touristen.

In der frühen Abenddämmerung machten wir uns dann auf den Weg nach Page, wo wir uns ein Zimmer im Super 8 reserviert hatten. Nachdem wir dort eingecheckt hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant, was sich an diesem Donnerstag als schwierigste Herausforderung herausstellt. Das Problem war, dass heute der Thanksgiving Feiertag war und deshalb sehr viele Restaurants gar nicht geöffnet waren. Dazu kam, dass Page eine einzige Touristenstadt ist, die nicht wirklich viel Auswahl liefert und überhaupt keinen Internetempfang hat 🙂 . Letztendlich fanden wir ein chinesisches Buffet bei dem wir noch einen Platz bekamen.

Canyon Trip Tag 1 – Grand Canyon

Am Dienstagabend war es so weit und ich habe mich mit drei Mitstudenten aus San Diego auf den Weg zu unserem geplanten Canyon Trip gemacht. Dies hat sich für uns angeboten, da wir auf Grund der Thanksgiving Feiertage keine Uni Vorlesungen hatten und die Zeit anders nutzen konnten 😉 .

Also machten wir uns nachts um elf Uhr auf den Weg in Richtung Grand Canyon. Die Fahrt dorthin mit dem Auto von San Diego aus, dauert etwa neun Stunden. Unseren ersten richtigen Stopp machten wir dann erst in Williams, das ist die letzte Stadt, bevor man den Grand Canyon letztendlich erreicht. Williams besteht glaube ich nur aus Hotels und Motels, die von Touristen gebucht werden 🙂 . Nach einem Frühstück dort brachten wir auch noch die letzte Stunde Fahrt hinter uns und kamen morgens an der Südkante des Grand Canyon an. Diesen stellt man sich natürlich schon groß vor (alleine schon wegen dem Namen 😛 ), aber der erste Eindruck für mich war noch überwältigender als ich es mir vorgestellt hätte. Man kann das mit Worten fast nicht beschreiben und leider auf Bildern auch nicht annähernd einfangen, wie groß und gigantisch dieses Naturschauspiel ist. Während wir am Südrand nach Westen gewandert sind, habe ich mir schon die Frage gestellt, wie so etwas überhaupt entstehen kann, und wie viele millionen Jahre es gedauert haben muss, damit wir heute so etwas zu sehen bekommen. Nachdem wir etwa acht km gelaufen waren, beschlossen wir eine der verschiedenen Busrouten zu nutzen, um an den westlichsten Punkt des Canyons zu fahren. Von dort aus wanderten wir dann wieder zurück. Zum Abschluss fuhren wir zum Yaki Point, um uns dort den Sonnenuntergang anszuschauen (der war schon schön, aber ich würde fast behaupten, dass der Sonnenuntergang in San Diego über dem Meer noch schöner ist 🙂 ).

Anschließend machten wir uns mit dem Auto auf den Weg nach Flagstaff. Dort hatten wir uns für eine Nacht ein Hotel gebucht. Flagstaff ist neben Williams die zweite größere Stadt in der „Nähe“ des Grand Canyon. Nachdem wir zu Abend gegessen hatten nutzten wir noch kurz den Pool des Hotels um uns ein wenig zu entspannen, bevor wir ziemlich müde in die Betten fielen.