Am Mittwoch war es soweit und meine Eltern kamen auf ihrer zweiwöchigen USA Reise zum obligatorischen Überprüfungsbesuch bei mir in San Diego vorbei 🙂 Natürlich habe ich mich schon seit Wochen auf dieses Event intensiv vorbereitet, sei es durch das Putzen meines Zimmers, Autos, der Veranda, … (eigentlich habe ich alles Mögliche geputzt, um einen guten Eindruck zu erwecken ;)) oder durch das Erstellen eines detaillierten Dreitagesplans für den Besuch 🙂
Wie bereits geschrieben kamen meine Eltern am Mittwochabend in ihrer AirBnB Wohnung an. Da ich noch Vorlesungen hatte, konnte ich sie nicht direkt in Empfang nehmen und besuchte sie erst etwas später. Da hatten sie sich schon in ihrem Appartement eingerichtet und hatten bereits den ersten Versuch gewagt Einkaufen zu fahren (nach den Schilderungen zu urteilen, war das nicht so einfach 🙂 ). Nach der Begrüßung war das erste was meine Mama mir machte ein Salat :), sie hat also immer noch Angst ich würde verhungern und mich ungesund ernähren (was natürlich gar nicht der Fall ist :P). Aber ich muss zugeben, dass ich nach den Vorlesungen an der Uni sehr froh war, etwas zu Essen zu bekommen. Abends berichtete ich dann nur noch ein bisschen von meinem Leben hier, aber so richtig los mit unserem Programm ging es erst am Donnerstag.
Um neun Uhr (erste Umstellung für die nächsten Tage, ich bekam nicht annähernd den Schlaf, den ein durchschnittlicher Student am Tag braucht :P) fuhr ich meine Eltern abholen und wir machten uns auf den Weg zum San Diego Zoo. Dieser gilt als eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Am Anfang machten wir eine etwa 30minütige Bustour, um mal eine Orientierung im Zoo zu bekommen, und anschließend machten wir uns auf eigene Faust auf den Weg. Also man muss sagen, dass der Zoo sehr groß ist, viele Tiere zu bieten hat und generell sehr schön angelegt ist, allerdings ist und bleibt es ein Zoo 🙂 Wenn man ein riesiger Fan von so etwas ist, wie zum Beispiel meine Mama, dann muss man die Tour auf jeden Fall machen. Sollte man jedoch nicht so interessiert sein, dann würde ich es nicht empfehlen, wobei die Panda Bären, die wir uns ganz zum Schluss anschauten, schon ein kleines Highlight waren.
Nach der Zoobesichtigung, spazierten wir durch den nahegelegenen Balboa Park, der bei traumhaftem Wetter als super Fotomotiv diente. Neben dem Künstlerviertel sind hier super viele Museen zu finden, für die wir leider keine Zeit hatten, aber auch ohne einen Museumsbesuch ist der Park immer einen Spaziergang wert.
Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Old Town (was als Geburtsstätte Kaliforniens zählt). Dort gingen wir in ein typisch mexikanisches Restaurant zu Mittag essen. Gestärkt machten wir uns dann auf den Weg und erkundeten Old Town mit seinen Gebäuden und dem besonderen Western-Flair.
Als Abschluss des Tages brachte ich meine Eltern nach Pacific Beach (dort wo ich wohne). Das mache ich gerne, da man dann den Neid in den Augen sehen kann, wenn ich zeige, wo ich Wohne :P. Ich zeige ihnen natürlich meine zwei wichtigsten Bezugspunkte, den Strand und meinen Stammsupermakt :). Nachdem wir uns am Strand ein bisschen entspannt hatten und uns mit einem Eissandwich gestärkt hatten, schauten wir uns noch den Sonnenuntergang am Strand an.
Nach einem langen Tag fuhr ich meine Eltern zurück in ihre Wohnung und wir vereinbarten den Plan für den nächsten Tag. Der erste Tag war richtig schön gewesen, wobei ich auch gestehen muss, dass meine Eltern (im Urlaub :P) sehr pflegeleicht sind ;). Sie haben sich über nichts beschwert und es war super schön ihnen die ganzen Sachen zu zeigen.

Wir haben endlich Deinen Blog in den Tiefen unseres Laptops wieder gefunden und verfolgen mit Interesse, was ihr so in Amerika treibt…
Weiterhin viel Spaß
Margit und Toni
Hallo Jonas,
das mit dem Überprüfen hätten wir ja gerne gemacht, aber wir wissen bis jetzt nicht wirklich, ob dein Zimmer auch geputzt war. Da müssen wir wohl zu einem neuen Überprüfungsbesuch vorbeikommen. ?
Das Programm am ersten Tag war perfekt!