Da meine Eltern „nur“ drei volle Tage in San Diego waren, war der dritte Tag also unser letzter gemeinsamer Tag, an dem wir noch etwas zusammen unternehmen konnten.
Morgens fuhren wir wieder nach Downtown, um neben dem Zoo, das zweite große Wahrzeichen von San Diego die USS Midway, zu besichtigen. Dabei handelt es sich um einen früheren Flugzeugträger, der zu einem Museum umgewandelt worden ist. Im Preis enthalten ist ein Audio Guide, der einen auf 60 Stationen durch das gesamte Schiff führt. Das war wirklich interessant. Denn man hat nicht nur gesehen, wie die Besatzung auf einem solchen Schiff lebt, oder wie ein Flugzeugträger an sich funktioniert, sondern es war alleine schon beeindruckend mal über das Deck zu laufen und zu realisieren, wie groß ein solches Schiff ist. Außerdem war ich von der ganzen Technik fasziniert, das ist eigentlich unvorstellbar, wie man so etwas vor 60 Jahren schon bauen konnte. Ich glaube man hätte acht Stunden auf dem Schiff verbringen können, doch da wir noch andere Sachen vorhatten, machten wir uns gegen Nachmittag auf den Weg nach La Jolla.
Davon hatte ich in meinem Blog ja schon öfter berichtet. La Jolla ist der Stadtteil von San Diego, der für seine Höhlen und Seelöwen bekannt ist. Hier gingen wir etwas spazieren und stießen auf unserer Tour noch auf ein Wein und Kunst Fest. Doch man kann das nicht wirklich mit einem Wein und Kunst Fests in Deutschland vergleichen, dafür gab es viel zu wenige Essensstände 😛
Zum Abschluss des Tages und somit auch zum Abschluss des Besuches meiner Eltern fuhren wir noch einmal nach Pacific Beach. Hier fand auch ein Strandfest mit verschiedenen Bühnen statt, über das wir schlenderten. Anschließend brachte ich meine Eltern wieder zu ihrer Wohnung und wir verabschiedeten uns, da sie sich am nächsten Tag sehr früh auf den Weg zum Grand Canyon gemacht haben.
Alles in allem waren es drei super schöne Tage für mich mit meinen Eltern. Ich hatte das Gefühl, dass es ihnen hier in San Diego sehr gut gefallen hat, was mich aber ehrlich gesagt auch nicht wirklich verwundert, da man diese Stadt eigentlich nur lieben kann :). Es wird für jeden etwas geboten, egal ob Kultur oder Strand. Ich muss dazusagen, dass Mama und Papa in den drei Tagen sehr pflegeleicht waren :), das liegt glaube ich daran, dass wir auch ähnliche Interessen haben, so haben sie sich zum Beispiel relativ selten darüber beschwert, dass wir so viel durch die Gegend gelaufen sind, um uns Sachen anzuschauen ;). Sie haben glaube ich auch die Vorteile, einen Fremdenführer in San Diego zu haben, genossen. Deshalb lade ich auch immer jeden hierher ein, da man die Chance wahrscheinlich nicht mehr so häufig bekommt, jemanden in San Diego zu besuchen und dann auch noch ein Touristenprogramm von einem schon fast Einheimischen 😉 gezeigt zu bekommen.

Es waren wirklich drei Supertage und wir haben sie richtig genossen. Falls du nach deinem „anstrengenden“ Studium keine Stelle findest, kannst du in San Diego als Reiseführer arbeiten. Das Programm war toll und ich kann alle nur ermuntern, dich in San Diego zu besuchen. Nur das frühe Aufstehen war stressig ?. Nach San Diego mussten wir uns ein paar Tage erholen. Vielen Dank für alles!
P.S. Du warst auch ziemlich pflegeleicht. ?